ARD History: Hitlerputsch 1923: Das Tagebuch der Paula Schlier | Video der Sendung vom 15.11.2023 22:00 Uhr (15.11.2023) mit Untertitel

Links im Vordergrund die Schauspielerin Lea van Acken in der Rolle als Paula Schlier mit großem blauen Hut. Im Hintergund in Sepia Adolf Hitler und andere Personen. Illustration des Films: Hitlerputsch 1923: Das Tagebuch der Paula Schlier

Hitlerputsch 1923: Das Tagebuch der Paula Schlier

15.11.2023 ∙ ARD History ∙ BR
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Keyvisual ARD History | Geschichte im Ersten

Deutschland im Herbst 1923. Das Land ist pleite, die Inflation steigt in schwindelerregende Höhen. Die Menschen hungern und leiden unter den Folgen des 1. Weltkrieges, die politischen Verhältnisse sind instabil: der perfekte Nährboden für Hitlers nationalsozialistische Bewegung. In dieser Zeit schleicht sich die 24-jährige Paula Schlier undercover in die Redaktion des „Völkischen Beobachters“, dem Kampfblatt der NSDAP, ein - sie bewirbt sich dort einfach als Schreibkraft. Sie sammelt heimlich Material über Hintergründe, Pläne und Aktivisten der nationalsozialistischen Bewegung, weil sie den um sich greifenden Nationalsozialismus ergründen und Hitlers Bewegung entlarven möchte. Ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Eindrücke notiert sie in ihrem Tagebuch.  (das Jahre später als „Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Konzept der Zeit“ veröffentlicht wird; ihr Verleger hatte ihr zu diesem Titel geraten.) Im November 1923 überstürzen sich die Ereignisse. Plötzlich befindet sich Paula Schlier inmitten eines Staatsstreiches. Sie erlebt hautnah mit, wie der Propagandist Adolf Hitler und seine Partei die politische Instabilität nützen und am 8./9. November 1923 den Putschversuch gegen die demokratische Regierung Deutschlands wagen. 20 Menschen kommen ums Leben, als die Polizei den Aufstand an der Münchner Feldherrenhalle blutig niederschlägt. Besetzung: Paula Schlier – Lea van AckenHermann Esser – Sebastian KempfAlfred Rosenberg – Jonathan BeckDoris – Christina ArendsRedakteur Werner – Frederik BottRedakteur St. – Frank SollmannMusik:Markus Lehmann-Horn


Bild: Loopfilm GmbH, Archiv Hoffmann und Valerio Agolino / BR / Forschungsinstitut Brenner Archiv, David-Pierce Brill; Montage: BR